Posted by Withonewing on Jun 2, 2009 in
Allgemein,
Misfile,
Übersetzungen
Kaum hat man mal seine CS version auf dei aktuellste herhoben (die 4. blupp iwas) will er meine Font für die Misfile translation nicht mehr annehmen… ich werde mir keine neue suchen, aber auch das übersetzen nicht einstellen, deswegen werkel ich an einer lösung, ist wahrscheinlich nur das font-file kaputt gegangen aber ich muss erstmal wieder raus finden wie die gute schriftart heißt….
wish me luck….
~chu
withonewing
Posted by Withonewing on Mai 2, 2009 in
Allgemein
Ja ich hab mal geupdated, von meiner alten CS2 auf CS4, alles geht ein bisschen schneller jetzt
Posted by Withonewing on Mai 1, 2009 in
Allgemein
Jouw, ich hab einen bekommen, aber leider kein Foto gemacht… als ich um 3 nahcv hause gekommen bins tand er noch, aber als ich um 10 das Bett verlassen hab war er weg…. <.< Naja, ich finds süß
- chu withonewing
Posted by Withonewing on Apr 30, 2009 in
Misfile,
Übersetzungen
Hey everyone
I’ve just created those two Covers for the Radioplay of Misfile The first 4 are on Disc One number 5 till 8 on the second, the back of the second will be updated as soon there is a new Episode, and i knew the duration
But to make long things short, here we are:
Cd: Book 1
Frontside
Backside
Cd: Book 2
Frontside
Backside
Just click the pictures to get lager versions…
and thats how they show up in iTunnes and/or iPod (Media Player too, WinAmp also…)

Hope you like them
please comment ^^
-chu, withonewing
Posted by Withonewing on Apr 29, 2009 in
Allgemein
Ja, mein Bruder war in der FES in Bonn, seinen Bericht den er für die Schule geschriebn hat hab ich mal abgetippt:
Die Veranstaltung am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus begann mit einem Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Anita Lasker-Haprecht. Es war mucksmäuschenstill im Raum, als sie die Vorgänge in Auschwitz schilderte, bei manchen Teilen überkam mich Übelkeit, doch das Erzählte war interessanter als jeder Film, den man über das Thema anschauen kann. Denn dort vor uns saß eine Auschwitz-Überlebende, die ihr Leben erzählte, das so unterschiedlich von dem unseren war, das man nicht glauben mochte, dass so etwas in Deutschland passiert ist.
In Breslau geboren und der Eltern durch Deportation beraubt, waren Renate und ihre Schwester Anita auf sich allein gestellt. Sie wurden ins Waisenhaus gebracht und mussten in der Papierfabrik arbeiten. In dieser stellten sie sich gefälschte französische Ausweise her und versuchten so aus Deutschland zu fliehen. Doch schon am Bahnhof wurden sie vom deutschen Staatsapparat abgefangen und die beiden Schwestern wurden als „Urkundenfälscher und Begünstiger des Feindes“ verurteilt, beide kommen in verschiedene Zuchthäuser.
Renate wurde später nach Auschwitz gebracht, doch da sie „verurteilt“ war, hatte sie ein Dossier, in dem ihr Name und ihre Personalien standen, sie war nicht bloß eine Nummer wie tausende andere. Auf meine Frage, ob sie die Nummer noch kenne, antwortete sie ja, sie habe sogar noch die Tätowierung der Nummer in ihrer Haut. Sie erkrankte an Typhus und lag in der Krankenbaracke auf der Seite, auf der diejenigen lagen, die in die Todeskammer kommen sollten. Dennoch überlebte sie, weil sie zu einem SS-Mann sagen konnte, dass sie die Schwester der Cellistin sei, die im Lagerorchester spielte und er rettete ihr Leben.
Als die rote Armee schon fast vor den Toren des Lagers stand, wurden sie und ihre Schwester nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verbrachten
sie noch einige Zeit, bevor es von den Briten befreit wurde. Renate erinnerte sich noch an den Commander, der stolz mit einem Auto ins Lager fuhr, ausstieg und sich dann übergab, weil das ihn umgebende Elend so unvorstellbar groß war.
Nach diesem beeindruckenden Vormittag gab es eine Mittagspause und Kaffee.
Als ich mir einen Kaffee holen wollte, schob sich links an mir eine Kante von Mensch vorbei, die allein von ihrer Erscheinung her einschüchterte, der Gesichtsausdruck verstärkte das ganze noch einmal.
Die „Kante“ stellte sich als der nächste Referent heraus: Michael. Sein Thema war nicht der Nationalsozialismus der damaligen Zeit, sondern der der Gegenwart. Er ist Aussteiger aus der rechtsextremen Szene und stellte uns provokativ vor die Frage, ob wir die NPD verbieten würden. Klar, würden wir, bekam er zur Antwort, doch falls die NPD verboten werden sollte, wäre eine neue Partei schnell gegründet.
Dann berichtete er aus seinem Leben, das meiner Meinung nach schwärzer als schwarz war. Er hatte mit 12 angefangen, sich der Neonazi-Szene anzunähern, obwohl er in diesem Alter keine Ahnung von Hitler hatte. Er wollte nur Aufmerksamkeit.
Michael zeigte uns auch, was die rechtsextreme Szene so attraktiv für uns junge Leute macht bzw. für die noch jüngeren. Die Szene hat sich gewandelt und angepasst, so, dass sie in allen Subkulturen Anhänger sucht und findet. Auch stellte er uns Bands vor, die rechtsextreme Musik machen sowie auch Zeichen und Symbolik. Das sich hinter der simplen 28 der Name einer rechten Organisation, der 18 Adolf Hitler oder bei der 88 der Hitlergruß, steckt, glaubt man zuerst nicht.
Auf die Fragen, wie er denn ausgestiegen sei, antwortete er mit einem Glänzen in den Augen: „Ich bin Vater geworden.“ Er wollte seinem Sohn Sicherheit bieten und versteckte sich in Frankreich und trat der Fremdenlegion bei.
Abschließend gab er uns mit auf den Weg, dass wir uns doch bitte nicht auf die Szene einlassen sollten.
Meiner Meinung nach war diese Veranstaltung in der Friedrich-Ebert-Stiftung informativer als jeder andere Gedenktag an Auschwitz, den wir bisher in der Schule hatten.
– ich muss dazu sagen, das wir auch da waren, und es war wirklich totenstill am anfang O.o
-chu withonewing